RADFAHREN
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2-Tages-Tour der Radabteilung am 7./8. August 2010

 

Unsere diesjährige Zweitagestour starteten wir mit Verspätung: Ein Dauerregen, der bereits tags zuvor eingesetzt hatte und nicht aufhören wollte, veranlasste uns, den für 8:30 Uhr geplanten Start auf 10:00 Uhr zu verschieben. Dann aber machten sich trotz noch anhaltendem Nieselregen die 7 Teilnehmer mit der Hoffnung auf baldige Wetterbesserung auf den Weg.


Unsere Route sollte uns über Regensburg, Wenzenbach, auf dem Falkenstein-Radweg bis Rossbach, dann nach Norden zum Regentalradweg bis Roding und von dort in nördlicher Richtung zum Kloster Strahlfeld führen.

Nach etwa 1 ½ Stunden klarte der Himmel auf und der Nieselregen hatte ein Ende. Unter einem Pavillon an der Strecke wurde die Regenkleidung weitgehend weggepackt und nach einer Stärkung ging es wohlgemut weiter. Nun konnten wir das Radeln und die schöne Landschaft genießen. So schmolzen die Kilometer dahin und wir erreichten Rossbach, wo wir einen Richtungswechsel in den Verbindungsradweg vollzogen. Auch hier umgab uns eine schöne Landschaft, die aber auch ihre Tücken hatte, bedingt durch die Regenfälle der letzten Tage. In diesem Fall wurde der Radlweg, der hier eine Schlucht kreuzte, durch einen Hochwasser führenden Bach versperrt. Nach kurzer Abschätzung/Beratung machten alle Teilnehmer eine Geschicklichkeitsprüfung derart, dass mit gewissem Tempo und hochgestreckten Beinen (und unter viel Beifall) die Stelle passiert wurde.

Schließlich gelangten wir auf den Regentalradweg, wo wir das Kloster Reichenbach passierten und wo dann bald die Türme der Klosterkirche Walderbach vor uns auftauchten. Im Gasthof Rückerl im ehemaligen Zisterzienserkloster stärkten wir uns erst einmal und besichtigten dann die beeindruckende Klosterkirche, bevor die letzte Tagesetappe in Angriff genommen wurde. In Roding bereitete uns das Altstadtfest einen kleinen Umweg durch die Stadt. Bald danach aber sahen wir schon von weitem unser Ziel, Kloster Strahlfeld, das auf einer Anhöhe liegt und von Missionsdominikanerinnen geführt wird. Heinz Gschwendner, unser Vorstand, der den Gepäcktransport wieder übernommen hatte, erwartete uns schon (danke Heinz!). Die Atmosphäre des Klosters überraschte uns insofern als dass einige Betriebsamkeit herrschte. Es waren zahlreiche andere Gäste im Haus und die Vorbereitungen für das am Sonntag stattfindende Pfarrfest waren in vollem Gang.
Nach einer erfrischenden Dusche, dem Abendessen und einem Spaziergang durch den Ort begaben wir uns ins Bistro des Klosters und ließen den Tag in geselliger Runde bei Klosterbier und –likör ausklingen.

Am nächsten Morgen besuchten einige Radler den Gottesdienst in der Hauskapelle, der von den anwesenden afrikanischen Schwestern musikalisch mit rhythmischen Trommelklängen begleitet wurde. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von Schwester Flavia und machten uns auf die zweite Tagesetappe Richtung Neubäuer Weiher, Walderbach und weiter auf den Regentalradweg in westlicher Richtung. Aus respektvoller Entfernung grüßte uns Meister Adebar.
Im Landgasthof Heilinghausen ließen wir uns bei gutem Wetter im Biergarten Essen und Getränke schmecken. Derart gestärkt ging es im Regental weiter bis Regensburg. Entlang der Donau fuhren wir bis Mariaort, vollzogen dort einen Richtungswechsel nach Sinzing ins Laabertal und kehrten ein letztes Mal zu Kaffee und Kuchen ein. Auf der abschließenden Strecke konnten wir den neu ausgebauten Laaberradweg zwischen Alling und Hardt genießen, welcher offenbar auch von Inlineskatern gut angenommen wird. In Thumhausen unten am Berg begann nach geschlossenem Halt die Verabschiedung und Auflösung der Gruppe. Alle waren sich einig, eine gute und harmonische Tour gehabt zu haben.

 

Teilnehmer an dieser ca. 160 km langen Radtour waren Rosa und Walter Mayer, Hans Weinzettl, Gaby und Willi Wilpert sowie Anni und Herbert Jäger.

 

Foto und Text: Jäger